Liebe Besucher meiner Homepage,

nachdem ich mein Katerchen Whisky, die drei Streunermädchen und meine Engelchen im Regenbogenland vorgestellt habe, möchte ich näher auf meine Igelchen im Garten eingehen.

Es war im September vorigen Jahres, also 2012.

Wie ich schon geschrieben habe, kümmern sich mein Mann und ich um die drei schwarzen Streunermädchen in unserer Gartenanlage.

Eines Abend, wir saßen auf der Terrasse und die Streunerchen waren unterwegs.

Auf einmal hörten wir wie es im Katzenhäuschen, damals nur das umgebaute Sesselelement, rumorte. Zuerst dachten wir ein Streunermädchen hat sich zum schlafen in das Häuschen begeben, aber nein. Auf einmal schaute ein Igelköpfchen heraus. Es war ein lauer Septemberabend. Plötzlich trauten wir unseren Augen nicht, so nach und nach kamen  drei Igelchen aus dem Häuschen, eine Igelmuttei und drei kleine Igelchen. Sie kamen aus dem Häuschen, erledigten ihr großes und ihr kleines Geschäft und dan verschwanden die drei kleinen Igelchen wieder im Sessel. Die Igelmutti drippelte davon, sicher um etwas eßbares zu suchen. Als sie wieder zurück kam machte sie sich über das Trockenfutter, das wir für immer für die Streunermädchen da stehen haben, her. Wie auf dem Bild zu sehen ist, schaute das Kätzchen nur zu. Sie hatte wohl schon eine schlechte Erfahrung mit einem Igelchen gemacht.

 

                                        

 

Ich hatte eingangs ja schon erwähnt, dass sich die Igelchen den für die Kätzchen gebauten Sessel als Winterquartier auserkoren hatten.

 

                                       

 

Auf dem Bild oben ist die Mutti mit einem kleinen Igelchen zusehen.

Die Igelchen benutzten leider unserer Terrasse als Igeltoilette und machten ihr großes und kleines Geschäft unmittelbar neben dem Sessel.

Erstens war es kein schöner Anblick und zweitens hatten wir Angst um unsere Streunerchen, denn die Igel haben ja bekanntlich viel Ungeziefer wie Flöhe und Zecken.

So beschlossen wir die Igelfamilie umzusiedeln und überlegten hin und her. Nach langen Überlegungen und Beratungen wurde das Winterqurtier für die Igelchen gebaut.

Sie bekamen eine große Holzkiste, die mit Stroh gepolstert wurde und darüber haben wir einen alten Komposter gestülpt. Das Winterquartier war fertig und so konnten die Igelchen umgesiedelt werden.

Wir öffneten den Sessel und legten die zusammengerollten Igelchen vorsichtig in einen bereitgestellten Eimer. Nicht schlecht staunten wir darüber, dass es insgesamt 5 Igelchen waren, drei kleine und zwei große

Bevor die kleinen Igelchen in ihr neues Quartier ziehen druften wurden sie von mir noch gewogen. Mir war bekannt, dass sie die kleinen Igel, die im selben Jahr geboren wurden, zum Überwintern ein Minstestgewicht von 500 bis 700 g haben müssen. Das hatte ich im Internet recherchiert und ich hatte gelesen, dass die Igel wenn sie in den Winterschlaf gehen, aufhören zu fressen.

Bei der Umsiedlung am 19.9.2012 hatten die kleinen Igel aber nur ein Gewicht zwischen 238 und 311 g.

                                                          

                                                                                                          

       

 

Also beschlossen wir, neben den drei schwarzen Streunermädchen nun auch die Igelchen zu füttern. Sie mußten sich ja noch ein Polster für den Winterschlaf anfuttern.

Unsere größte Sorge war aber, ob die Igelfamilie ihren neuen Unterschlupf auch annimmt.

                                            

Natürlich brauchten wir uns darüber gar keine Sorgen machen, so ein schönes Winterquartier konnte die Igelfamilie nicht ausschlagen. So hatten sie ein neues Dach über dem Kopf und das angebotene Katzenfutter fanden sie sicher auch sehr schmackhaft.

                                        

Nun haben wir den 30. Januar 2013 und die Igelchen halten ihren verdienten Winterschlaf. Etwas Trockfutter und Wasser stehen immer bereit, denn irgendwann kann bei den Igelchen der Winterschlaf vorbei sein.

Das ist das letzte Bild von den Igelchen, aufgenommen am 27.11.2012. Hier lugt ein kleines Igelchen aus dem Stroh, welches sich im Häuschen findet, heraus.

 

                                            

 

Wir sind gespannt wieviele Igelchen im Häuschen überwintert haben und ob sie alle überlebt haben.

Geöffnet haben wir ihre Kiste nicht, denn den Winterschlaf wollen wir auf keinen Fall stören.

Wenn die Igelchen ihren Winterschlaf beendet haben, werde ich wieder von ihnen berichten und neue Bilder einstellen.

Heute ist Sonntag, der 3. März 2013, die Igelchen halten noch Winterschlaf.   

Hurra, hurra, hurra .... heute schreiben wir den 12.04.2013 und mein Mann hat heute morgen das erste Igelchen gesichtet.

Es schaute aus seinem Häuschen raus und ihn an.

Wir sind sooooo glücklich, hat sich doch der ganze Aufwand gelohnt.  Leider wissen wir noch nicht ob alle Igelchen den Winter überstanden haben, aber eins auf jeden Fall und das ist schon ein großer Erfolg.     

Heute ist schon der 1. September 2013 und ich möchte wieder einmal einen Eintrag zum Thema Igel machen.

Das die Igelchen ihr Winterquartier, den alten Komposter, verlassen haben, haben wir nicht mitbekommen.

Ihr Quartier war auf einmal leer und wir ein paar Wochen haben wir das alte Stroh entfernt und ihr Häuschen sauber gemacht.

Sei nunmehr 3/4 Tagen kommen wieder zwei Igelchen auf unsere Terrasse und schnüffeln und suchen alles ab.

Natürlich bekommen sie ein wenig Futter hingestellt, das sie auch gerne annehmen. Mal ist es ein wenig Trockenfutter und mal ein bischen Naßfutter.

Futter haben wir immer da, schon wegen der drei schwarzen Streunermädchen.

 

Heute ist der 6. September 2013 und gestern ist es mir gelungen ein Bildchen von der Fütterung des Igelchens und der drei schwarzen Streunermädchen zu machen. Ich finde es ist eine Rarität Igel und Streunerchen fotografieren zu können.

                                             

 

Heute ist der 10. September 2013 und jeden Tag kommt das eine Igelchen pünktlich um 20.30 Uhr auf die Terrasse um nach Futter zu suchen. Nach dem kleinen stachligen Gesellen könnte man glatt die Uhr stellen.

In diesem Jahr haben wir leider nicht mitbekommen ob unser Igelquartier wieder bewohnt ist. Das Igelchen was immer zum fressen da war kam eines Tages auch nicht mehr.

Aber das Stroh vor dem Igelhäuschen ist eigentlich ein Beweis dafür dass das Igelhäuschen bewohnt ist. Wir wollen das Häuschen auch nicht öffnen und das oder Igelchen in ihrem Winterschlaf stören.

       

 

Heute ist nun schon der 03. Mai 2014.

Stellt euch nur vor, das Igelhäuschen ist wieder belegt.

Aufgefallen ist meinem Mann das deshalb, weil vor der Igelwohnung immer das große Geschäft des Igels lag.

Also haben wir mal nachgeschaut und tatsächlich, im Stroh war ein Igelchen. Als mein Mann es daraufhin anstupste, fing das Igelchen an zu knurren.

Wir vermuten, dass sich dort eine Igelmutti eingenistet hat und sie hat vielleicht auch kleine Igelchen, mal sehen.

Wenn mal kein Regen angesagt ist, werden wir unsere Wildkamera mal dort aufstellen und wer weiß, vielleicht nimmt sie auch ein Igelchen auf.

Nun ist es uns gelungen, das Igelchen mit der Wildkamera aufzunehmen und haben endlich den Beweis dafür, dass das Igelhäuschen belegt ist. Und vielleicht war es Mutter Igel, die in der Nacht auf Futtersuche war.

 

 

 

Aber auch das fremde Kätzchen war neugierig, könnt ihr erkennen wie es in das Igelhäuschen schaut?

                                           

 

Heute ist nun schon April 2016 und es wir wieder einmal Zeit für einen Eintrag.

Dank unserer Wildkamera wurde auch schon das erste Igelchen auf unserer Terrasse gesichtet, nämlich am 12.4.2016.

Ich bin ja gespannt wie es in diesem Jahr weitergeht und ob sie auch in diesem Jahr ihr Futter auf der Terrasse suchen.

                                

 

Oma hat schon bei den Streunermädchen geschrieben, dass meine Artgenossen und ich auch 2017 noch kommen. Wir können uns nicht benehmen und haben die ganze Terrasse vollgemacht. Nun stellt uns die Oma keinen Teller mit Futter mehr runter. Also müssen wir Schnecken und Grünzeug fressen, aber wir sind ja selber schuld. Aber nach Futter suchen wir trotzdem, da lassen wir uns nicht beirren.

 

    

                        

 

 

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