Hallo liebe Besucher,

heute möchte ich endlich einmal beginnen und ein paar lustige Geschichten von und mit meinen Tieren erzählen.

Anfangen möchte ich mit meinem Katerchen Lacky, den ich leider am 18.7.2006 über die Regenbogenbrücke schicken musste.

Sicher haben einige von euch Lackys Geschichte schon gelesen, denn ich habe sie 2009 schon einmal erzählt.

Er war ja in den Sommermonaten an den Wochenenden immer mit uns im Garten.

Ich glaube es war 1998 und der Lacky noch ganz klein.

   

Wie immer war er sehr neugiering und alles was sich bewegte interessiere ihn.

Eines Tages trug es sich zu, dass ein kleiner Wasserfrosch auf einem Seerosenblatt in unserem Teich saß.

Lacky hatte ihn schon lange beobachtet, ist immer rund um den Teich gelaufen, hat mit den Hinterpfötchen getrampelt und ließ das Fröschlein nicht aus dem Auge.

Das war doch soooo interessant.

Ich weiß nicht was sich das Lackerle gedacht hat, aber eins ist sicher .... er dachte sicher bei sich, wenn das Seerosenblatt das Fröschlein aushält, werde ich wohl auch nicht so schwer sein. Er hatte es gedacht und sofort getan.

Lacky Sprang mit einem Satz auf das Seerosenblatt. Das Fröschlein hüpfte davon und Lacky landete mit einem Satz im Teich.

Bis dahin wußte ich nicht einmal, dass Kätzchen schwimmen können. Ich wollte sofort in den Teich springen und mein Lackerle retten. Der aber schwamm er mit eiligen Zügen ans Ufer und war klitschass. Natürlich habe ich ihn sofort in Handtücher gewickelt und abgetrochnet.

Lacky ist danach nie wieder auf ein Seerosenblatt gesprungen und war um eine Erfahrung reicher.

Ich hatte 2009 ein Bildchen gebastelt und eine kleine Fotomontage als Suchbild gemacht.

Katerchen und Fröschlein sind genau an den Hintergrund angepaßt.

 

                                     

 

 

Mein Lackerle war schon ein kleiner Schelm, hört nun eine weiter Geschichte von ihm.

Es ist zwar eine kürzere Geschichte, aber nicht minder lustig.

Ich kann nicht mehr genau sagen wann das war, denn ist ist ja schon so einige Zeit vergangen.

Damals habe ich habe immer abends die Frühstücksbrote für den nächsten Tag fertig gemacht und in den Kühlschrank gelegt, um sie dann am nächsten Tag mit zur Arbeit zu nehmen. So sparte ich mir immer Zeit und konnte morgens ein wenig länger schlafen.

Eigentlich benutzte ich immer Brotdosen, aber diesmal hatte ich für mich Alufolie verwendet.

Lackys Opi war schon zur Arbeit und nun wollte ich mich fertig machen.

Zuerst setzte ich mir die Kaffeemaschine an, legte die Schnitten für die Arbeit aus dem Kühlschrank um sie später nicht zu vergessen und begab mich ins Bad.

Mein Lackerle war ganz ruhig, sonst maunzte er immer und wollte mit ins Bad.

Doch was soll ich euch sagen, während ich bei der Morgentoilette war hatte doch das Lackerle meine Frühstücksbrote ausgepackt …. fein säuberlich.

Er hat es doch tatsächlich geschafft, die Brote aus der Alufolie zu befreien, die Butter vom Brot zu lecken und den Wurstbelag zu futtern.

Ich fand nur noch zerrissene Alufolie und 2 trockene Schnitten vor. Also musste ich mir schnell noch neue Schnitten machen.

Und was war das Fazit der Geschiche? Klar, ich machte wieder morgens meine Frühstücksbrote und schlief wieder etwas kürzer.

Die gleiche Erfahrung hatte ich mal mit Kuchen vom Bäcker. Ich hatte eingekauft und den Kuchen noch nicht weggepackt. Durch irgend etwas war ich abgelenkt, ich weiß nicht mehr wodurch.

Aber als ich wieder in die Küche kam staunte ich nicht schlecht. Das Kuchenpapier war aufgerissen und der Streuselkuchen hatte plötzlich keine Streuseln mehr. Und was denkt ihr wer die verschnapuliert hat? Mein zufrieden kauendes Lackerle. Leider habe ich davon kein Bild ... schade.

 

Nun folgt noch eine Geschichte vom Lackerle.

Heute schreiben wir das Jahr 2013, es ist jetzt ungefähr 12 Jahre her und das Lackerle war damals 3 Jahre alt.

Die Sommerwochenenden verbrachten wir immer in unserem Garten und schliefen auch von Freitag bis Sonntag dort.

Da war es doch selbstverständlich, dass wir auch unser Lackerle daran gewöhnten, dass er übers Wochenende ein Freigänger war.

Sonst lebte das Lackerle in der Wohnung als Wohnungskatze, denn wir wohnen im 3. Stock eines Wohnblocks.

Er hatte nie ein Problem damit, dass er ansonsten ein Wohnungskaterchen war.

So trug es sich zu, dass wir wieder ein Wochenende im Garten verbrachten, wie viele unserer Gartennachbarn auch.

                                          

Es waren viele schöne Abende wo wir alle zusammen saßen und unser Lackerle war immer mit dabei. Ich hatte das ja bereits erwähnt.

Lacky war bekannt und beliebt in der Gartenanlage.

Sein Territorium beschränkte sich auf unseren und die angrenzenden Gärten, er lief niemals fort.

Eines Tages saßen wir gerade beim Frühstück. Es war ein schöner Sommertag, die Vögel zwitscherten und die Sonne schien.

Da hörten wir plötzlich, dass sich unsere Nachbarn stritten. Es ging um 2 Scheiben Kochschinken.

Nachbar Bernd sagte zu seiner Frau Gaby, die solle doch mal den Kochschinken mit auf den Frühstückstisch stellen und sie meinte .. na, der liegt doch mit auf dem Wurstteller. Er wiederum … hier liegt keiner …. du träumst wohl noch.

So ging das ein ganzes Weilchen hin und her, es war lustig anzuhören.

Lackys Opi und ich waren mittlerweile mit dem Frühstück fertig und wollten mal nachschauen was unser Lackerle macht.

Wir trauten unseren Augen nicht. Lacky saß gemütlich unter unserer Tanne und frühstückte auch.

Ihr werdet es nicht glauben …. es war der Kochschinken der Nachbarn.

Lacky hatte ihn einfach vom Teller stibitzt und ist mit dem Schinken im Mäulchen wieder über den Zaun zurück in unseren Garten gesprungen.

Was haben wir lachen müssen, aber unsere Nachbarn haben wir nie über den Verbleib des Schinkens aufgeklärt.

 

 

Wie ihr ja schon wisst, war das Lackerle die Sommerwochenenden mit draußen in unseren Schrebergarten.

Zu der Zeit wohnten viele Gartenfreunde übers Wochenende im Garten und genossen so die Natur und die frische Luft.

Es ergab sich immer mal, dass sich benachbarte Gartenfreunde abends trafen, Musik hörten oder bis in die Nacht hinein erzählen. Ab und an gab es in diesem oder jenen Garten auch Gartenpartys mit Freunden.

Eines Tages trug es sich zu, dass wir dran waren eine Grillparty auszurichten.

Tische und Stühle waren aufgebaut, der Tisch gedeckt und es wurde gegrillt. Das Lackerle war immer mit dabei und beharrte auch auf ein eigenes Stühlchen am Tisch.

Nebenbei möchte ich noch bemerken, dass das Lackerle auch bei den Gartennachbarn seinen eigenen Stuhl bekam.

Zu später Stunde kamen noch 2 Bekannte mit einem kleinen Hund vorbei und setzten sich mit in die gemütliche Runde.

Der kleine Hund hatte es sich unter dem Tisch gemütlich gemacht, hatte sich hin gelegt und schlief.

Das Lackerle saß inzwischen nicht mehr auf seinem Stühlchen und machte anscheinend einen kleinen Ausflug in Nachbars Garten, denn weit ging er ja nie.

Da wir aber wussten, dass das Lackerle in der Nähe ist und dass er immer seinen Garten verteidigt, warnten wir das Ehepaar, doch den kleinen Hunde mit hoch auf die Bank zu nehmen. Doch sie verneinten und meinten, der kleine Hund mag Katzen und ignorierten das Lackerle. Sie verstannden uns wohl nicht so recht und meinten eher, dass eher Hunde auf Katzen los gehen. Aber sie sollten eines Bessern belehrt werden.

So nahm der Abend seinen Lauf.

Plötzlich hörten wir unter dem Tisch ein markerschütterndes jaulen und sahen ein stolzes Lackerle, welcher unter dem Tisch hervor hervor kam und erhobenen Schwanzes in der Nacht verschwand.

Er hatte wieder einmal mehr bewiesen, wer der Chef ist.

 

Heue ist bereits der 20. Septeber 2013 und es ist an der Zeit, wieder einmal eine lustige Geschichte zu erzählen.

Von meinen Streunerchen habe ich ja schon auf einer anderen Seite berichtet.

Es ist ja so, dass wir noch im Garten schlafen. Es ist zwar manchmal ziemlich kalt, aber wenn man sich etwas wärmer anzieht, dann ist das überhaupt kein Problem.

Also, ihr wißt ja, dass im Garten die drei schwarzen Streunermädchen leben.

Nun ist es so, dass ein Streunerchen, die "Zecke" wahnsinnig gerne schaukelt. Jeden Tag nachdem sie ihr Futter bekommen hat, springt sie von der Terrasse in den Garten und mit Schwung auf die Hollywoodschaukel. Dort schaukelt sie, putzt sich dabei oder liegt einfach nur dort und döst. "Zeckchen" schaukelt mehrmals täglich und lässt sich sogar von mir oder meinem Mann anschubsen. Ihr macht es Vergnügen wenn die Schaukel so richtig in Schwung kommt.

Die anderen beiden Miezen machen das nicht, eine schaukelnde Katze habe ich auch noch nicht erlebt.

                                               

 

 

 

 

 

Es gibt noch eine kleine Episode mit einem Lacky und einem Pudel, aber die erzähle ich euch später.

 

 

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