Hallo liebe Besucher,

schön, dass ihr nun auch diese Seite besucht.

Hier habe ich Gedichte und Geschichten nieder geschrieben, die ich irgendwo gefunden habe und die mein Herz sehr berührt haben.

Es sind teils lustige und teil traurige Geschichten und Gedichte.

 

Dieser Eintrag stammt aus dem Gästebuch des Tierheimes Öllschütz vom 11.12.2001. Mir kommen jedes Mal die Tränen, wenn ich die Geschichte lese.

von Bonnie aus Bremerhaven
 

Mein Herrchen,
ich bin es, Bonnie, dein Hündchen, der dir diesen Brief schreibt.
Ich bin im Paradies der Tiere.
Als wir in den Urlaub fuhren, hieltest du an und sagtest: „Steig aus, Bonnie, steig aus“,
Ich sprang aus dem Wagen und Du machtest die Tür zu und fuhrst fort.
Erst dachte ich, Du wolltest mir nur Angst machen, aber als ich in der Ferne dein Auto
verschwinden sah, da wurde mir klar: Du hast mich ausgesetzt.
Es überkam mich eine große Angst und Traurigkeit.
Ich lief Dir nach, aber ich konnte dich nicht mehr einholen.
Ich lief und lief – ohne zu wissen wohin und dabei wurde ich von einem Auto angefahren
und in einen Graben geschleudert – ich konnte mich nicht mehr bewegen.
Da lag ich nun zusammengerollt vor Schmerzen, und in meiner Not habe ich dich um Hilfe
gerufen, aber du warst schon weit weg, Deinem Urlaubsziel entgegen.
Nach langen Stunden des Leidens kam der Tod und brachte mich in sein Reich.
Nun bin ich hier im Tierparadies.
Mein Herz ist so traurig. Sag mir, warum hast du das getan? Hast du mich so wenig lieb gehabt?
Wir sind sehr viele, die von ihren Familien ausgesetzt wurden, alle haben ein gebrochenes
Herz.
Gott, der Dich und mich erschaffen hat, möge dir verzeihen.

Dein Bonnie, der Dich so lieb hatte. "

 

 

 

Auf verschiedenen HP's hatte ich folgende Geschichte gefunden, lest bitte weiter ...

 

Mein Name ist Hund

In dem Stall ist es dunkel und kalt. Mein Name ist „Hund", ich bin 4 Jahre alt und hier in der Dunkelheit geboren. Um den Hals trage ich eine viel zu enge Kette mit der Nummer 286 und lebe in Zwinger Nr. 5, direkt neben meiner Mutter. Gegenüber lebt meine Tante, hinter mir höre ich meine Schwester bellen. Ach, irgendwie sind wir hier alle miteinander verwandt. Ich bin seit fast 60 Tagen schwanger und bekomme zum 7. Mal Babys. Den Stall habe ich noch nie verlassen. Grünes Gras und Sonnenlicht kenne ich nur aus den Erzählungen meiner Mutter. Mein Magen grummelt - ich habe solch einen Hunger! Hoffentlich bekommen wir heute Abend noch ein wenig Brot.

Ein paar Tage später...

In der Nacht sind meine Welpen zur Welt gekommen. Hineingeboren in die Dunkelheit und Kälte. 5 kleine Welpen liegen auf dem kalten Boden und ich versuche sie mit meinem ausgemergelten Körper warm zu halten. Ein kleines Mädchen bewegt sich nicht mehr. Ich stupse sie mit meiner Nase an, aber sie hat die ersten Stunden leider nicht überlebt. Die anderen Welpen drängen sich an die Milchbar - viel Milch habe ich nicht und so haben meine kleinen Babys genau so viel Hunger, wie ich auch.

Da kommt der Mann und schaut in meinen Zwinger. Wortlos nimmt er mir das tote Welpenbaby weg und wirft es achtlos in einen Eimer. Ich krieche zu meinen anderen Babys zurück und lege mich schützend über sie. Ich bekomme ein paar Scheiben Brot hingeworfen , welche ich gierig verschlinge. Dann schließt sich die Tür und ich bin mit meinen Babys wieder alleine.

Fünf Wochen später...

Die Tür wird aufgerissen und vor Schreck springe ich in die Ecke. Der Mann greift nach meinen Babys und trägt sie alle weg. Ich fange laut an zu bellen und will meine Kinder verteidigen. Da spüre ich einen harten Tritt in meinen Bauch. Ich werde in die Ecke geschleudert und als ich wieder klar schauen kann, sind meine Babys weg. Wieder hat man sie mir alle genommen! Immer und immer wieder das Gleiche! Traurig lege ich mich in die Ecke und rieche den Babygeruch, der langsam verfliegt. Mein Gesäuge wird immer härter und heißer - es tut weh und ich spüre deutlich die Stelle, wo mich der Stiefel getroffen hat. Ich wimmere leise vor mich hin - wo sind meine Babys. Sie müssen doch noch trinken, mein Gesäuge tut so weh. Aber ich bin wieder alleine in der Dunkelheit und Kälte.

Mir wird es abwechselnd heiß und kalt. Matt liege ich in der Ecke. Das Fieber lässt mich schütteln und ich denke besorgt an meine Babys. Wie es ihnen wohl gehen mag? Haben sie es jetzt warm und hell? In Gedanken versunken schlafe ich ein....

Ein paar Stunden kommt der Mann und schaut in den Zwinger. „ Hey, holt mal die Schubkarre, hier ist eine tot.

 

Die Tiermama Martina Hildebrand hat folgendes Gedichtchen aufgeschrieben und mir die Erlaubnis erteilt, es mit auf meine Homepage zu nehmen. Sie hatte es für eine Freundin geschrieben, als diese ihre Kätzchen über die Regenbogenbrücke schicken musste.

Bitte lest weiter ....

 

Ein Kätzchen quält sich mit Schmerzen sehr

Ein Kätzchen quälte sich mit Schmerzen sehr
versuchte es zu verbergen dachte Frauchen sieh nicht her.
Doch irgendwann wird dann das Leiden zu groß
Frauchen merkt es, denkt was hast mein Kätzchen bloß.
Beim TA werden Untersuchungen gemacht und Blut genommen
Tabletten werden verordnet und Kätzchen hat Spritzen bekommen.
Doch es wird nicht besser sondern immer schlimmer
Frauchen hört jetzt manchmal vom Kätzchen das Gewimmer.
Dann gibt der TA die Ergebnisse der Untersuchungen bekannt
Frauchen weint bittere Tränen denn das Kätzchen muß bald ins RBL.
Es wäre das Beste wenn man das Kätzchen von seinen Leiden befreit
Frauchen kann und will es nicht glauben sie ist noch nicht so weit.
Kätzchen hat Schmerzen immer schlimmer es will nicht mehr leben
hofft Frauchen lässt mir bald die erlösende Spritze geben.
Frauchen kann das Kätzchen so erbärmlich nicht mehr sehen
nun ist sie bereit und entscheidet Kätzchen du darfst gehen.
Beim Tierarzt hält sie dann Kätzchen noch lange auf dem Arm
Kätzchen weiß nun alles wird gut und ums Herz wird es so warm.
Kätzchen hat sich ja so gequält hatte Schmerzen war unheilbar krank
nun setzt der TA die erlösende Spritze dem Frauchen gilt der Dank.
Kätzchen lebt nun im RBL glücklich und ohne Schmerzen.
Frauchen ist so traurig fühlt sich schuldig von ganzen Herzen.
Frauchen du hast fürs Kätzchen alles gut und richtig gemacht
darum quäle dich jetzt nicht länger bei Tag und Nacht.
Kätzchen ist dir so dankbar du hast ihm so viel Leid erspart
es bleibt für immer im Herzen mit Sehnsucht und Liebe gepaart.

Diese Gedicht hat mich besonders berührt, da es ab ... es wäre das Beste ... auch auf mein Katerchen Lacky zutrifft, der seit dem 18.07.2006 im Regenbogenland ist.

 

Traurige Geschichte über ein Kätzchen

Heute fand ich diese traurige Geschichte, die eine Tiermutti bei meinem Lacky bei den "Tiersternen" eingetragen hat.

Sie ist mir sehr an die Nieren gegangen, aber lest bitte selbst ....

"Das kleine Mädchen war über die abgeernteten Kartoffelfelder gestreift und hatte daran gedacht, wie in den Tagen zuvor mit den anderen Kindern aus der Nachbarschaft das Auflesen der erdigen Knollen gewesen war. In diesem Herbst waren die Bauern sehr spät dran mit der Ernte. Am Rande des Feldes sieht das Mädchen eine kleine, silbergrau getigerte magere Katze...


Die Katze hat ihrerseits das Mädchen erblickt und beide gingen aufeinander zu. Das Tier maunzt und jammert, das Kind nimmt es auf den Arm und spricht mit ihm und fühlt, wie dünn und struppig die arme ist. Eilig läuft das kleine Mädchen den Weg nach Haus. Es dämmert bereits, und es steht mit der Katze auf dem Arm vor der Haustüre. Wiederstrebend lässt die Mutter das Tier mit ins Haus und fragt das Kind aus, wo es die Katze gefunden habe. Das Kind berichtet genau, wie weitab vom nächsten Gehöft das war. Das Kind will dem Tier zu essen geben und es behalten. Die Mutter verbietet ihm, das Tier zu füttern, sie wisse doch gar nicht, was so eine Katze frisst. Dann muss das Kind die Katze wieder auf den Arm nehmen, die Mutter zieht sich den Regenmantel über und weist das Kind an, zu der Stelle zurückzugehen, wo es die Katze gefunden hat. Schweigend gehen sie nebeneinander her, das Tier wärmt sich still im Arm des Kindes, das Kind fühlt das Herz des Tieres in seiner Hand schlagen. Die Stelle ist erreicht, die Mutter befiehlt ,das Tier auf die Erde zu setzen. Es hockt sich hin und hat Durchfall."Siehst du", sagt die Mutter "krank ist es auch noch, wer weiß, was man sich da ins Haus geholt hätte!" Während das Kind fleht, das gerade deshalb der Katze geholfen werden muss, schiebt die Mutter es vor sich her in Richtung nach Hause, aber die Katze läuft den beiden nach. Die Mutter wendet sich um und scheucht es fort, die Katze kommt wieder hinter ihnen her. Die Mutter scheucht ein zweites Mal. Die kleine Katze bleibt stehen und schaut den eilig davongehenden Menschen nach. Das Mädchen schaut sich um, in der Dunkelheit kann es die Katze nicht mehr sehen. Schweigend gehen Mutter und Tochter heim. Der Novemberwind hat Regen und Kälte gebracht. Das kleine Mädchen hat jetzt die Mitte seines Lebens überschritten und wird weiterhin versuchen, an jeder Katze, die es pflegen kann, wieder gut zu machen, was an dem kleinen Tier vor vielen Jahren verbrochen wurde. Und an dem kleinen Mädchen.... "
 

 

 

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