Hallo liebe Besucher,

danke, dass ihr nun meine Seite besucht.

Ich bin der Tom und war der allerbester Freund von Christine und ihrem Mann.

 

                                                                              

 

Gehört habe ich ihrer großen Tochter, aber meine Geschichte erzähle ich nun der Reihe nach.

Am 17. Dezember 2001 kam ich zu meiner Familie, die mich über alles geliebt hat und konnte endlich nach zwei Jahren das Tierheim, indem ich lebte, verlassen.

Bis dahin wollte mich niemand haben, obwohl ich so lieb war und nichts weiter wollte als ein neues schönes Zuhause.

Sicher lag es an meinem Alter, denn ich wurde damals auf 5-7 Jahre geschätzt.

Da meine Familie auch eine kleiner Tochter von 3 Jahren hatte, suchten sie einen Hund der kinderlieb war.

Das zeichnete mich aus und so fiel letztendlich die Wahl auf mich.

 

                                               

 

Vorher lebte ich bei meinem ersten Herrchen. Als Welpe durfte ich überall mit hin und das Schönste für mich war, wir gingen oft gemeinsam im See baden.

Ich hatte eine schöne Welpenzeit und habe auch viel gelernt,  alle Grundkommandos konnte ich.

Aber so mit der Zeit wurde ich älter und ich nehme an, mein Herrchen hatte irgendwelche Probleme.

Er kümmerte sich nicht mehr um mich. Ich kam überhaupt nicht mehr aus meinem Zwinger heraus und Futter bekam ich nur ab und zu in unregelmäßigen Abständen durch das Gitter in meinen Zwinger geworfen.

Der Zwinger hatte einen Fußboden aus Ziegelsteinen und die Hütte war auch aus Steinen.

Ich habe zwar dickes Fell, aber die Kälte im Winter und das wenige Trockenfutter, das ich bekam, machten mir doch sehr zu schaffen.

Aber ich hatte trotzdem noch Glück, denn in der Nachbarschaft lebte ein nettes Frauchen, die mir immer mal ein bischen Futter zusteckte, mal ein Leberwurstbrot und mal ein Leckerchen.

So konnte ich meine Lebensgeister aufrecht erhalten und überleben.

Eines Tages konnte die nette Nachbarin mein trauriges Schicksal nicht mehr mit ansehen und informierte das Veterinäramt.

Die Männer holten mich eines Tages ab und brachten mich ins Tierheim.

Dort lebte ich dann zwei Jahre, aber ich hatte wenigstens ein warmes Plätzchen und bekam immer ausreichend Futter.

Im Tierheim teilte ich meinem Zwinger mit einem anderen Hund. Dieser war zwar viel kleiner als ich, aber er war der Boss.

Naja, war ja nicht schlimm ... ich war schon immer bescheiden.

Im Dezember 2001 geschah dann auf einmal ein Wunder für mich.

Auf einmal standen viele Menschen um meinen Zwinger, diskutierten und steckten mir Leckerchen zu.

Die eine Frau erkannte ich wieder. Es war die nette Nachbarin, die veranlaßt hatte, dass ich im Tierheim bin.

Aber da gab es endlich auch eine Familie, die sich für mich interessierte. Sie suchten einen kinderfreundlichen Hund, der auch allein bleiben konnte, weil sie beide berufstätig waren.

Sie hatten sich schon für andere Hunde interessiert und leider nicht für mich.

Glücklicherweise hatten die anderen Hunde nicht die Voraussetzungen, die gebraucht wurden und so hat die Tierheimleiterin mich, den Tom, empfohlen.

Mein Frauchen hätte mich ja sofort mitgenommen, aber da mein Herrchen nicht mit im Tierheim war, brauchte sie erst seine Zustimmung.

Aber der hatte nichts dagegen und so kam ich noch vor Weihnachten in meine neue Familie.

Eigentlich werden ja vor Weihnachten keine Tiere vermittelt, aber bei mir wurde eine Ausnahme gemacht.

So trat ich meine Reise an und nach einer 60 km langen Fahrt kam ich in meinem neuen Zuhause an.

Ich war mächtig gespannt was mich erwartet. Aber wie freute ich mich, ich bekam eine liebe Familie mit zwei Kindern und einem Haus mit Grundstück, das ich bewachen konnte.

Ich durfte mich im Garten frei bewegen und mein Häufchen auf das angrenzende Feld setzen und wenn wir übers Feld gelaufen sind, waren wir gleich im angrenzenden Wald.

Ich musste nie wieder in einem Zwinger leben und war überglücklich, so eine liebe Familie gefunden zu haben.

                                                       

                                             

 

 

Immer wenn meine Familie verreist ist, kam Lackys Omi zu mir und hat mich betreut.

 

                                             

 

Da habe ich ihr immer meine Zuneigung gezeigt und es war Ehrensache für mich, dass ich ihr gehorcht habe.

Früher, als sie noch auf Arbeit gegangen ist, hat sie immer extra wegen mir Urlaub genommen.

Lackys und später Whiskys Opa musste immer Zuhause bleiben, denn die Katerchen sollten ja auch nicht allein bleiben.

Das war von meinem Einzug 2001 an bis 2010 als ich meine letzte große Reise angetreten habe, eine lange Zeit, und ich war der Omi sehr dankbar dafür.

                                            

                                              

Ich habe das Autofahren nicht vertragen und musste mich immer übergeben.

Meine Menschen wollten nicht das ich leide und so haben sie Gott sei Dank die Lösung mit der Omi gefunden.

Anfangs habe ich mit der Omi große Spaziergänge gemacht und wir sind viele Kilometer durch die herrliche Natur gelaufen, über Felder und Wiesen und durch die Wälder.

Oma hat immer vermieden, mit mir durchs Dorf zu laufen. Ich weiß nicht wie das passiert ist, aber auf einmal konnte ich keine anderen Hunde mehr leiden.

Ich hatte im Dorf einige Erzfeinde, aber die Nachbarshündin Kira hatte ich gern und wir haben oft zusammen gespielt. Sie war meine Freundin.

Den anderen Nachbarshund, Arco, mochte ich überhaupt nicht. Da war ich schon auf Lauerstellung wenn ich nur hörte, dass sich seine Zwingertür öffnet.

Trotzdem tat er mir leid, denn er durfte nur im Zwinger leben und wurde nur ab und zu mal aufs Feld gelassen. Er war ein Zwingerhund, währenddessen ich mein Grundstück genießen konnte.

 

                                            

 

Bei meinen Menschen hatte ich viele schöne Jahre, doch so nach und nach wurden sie Runden, die ich laufen konnte immer kleiner.

Ich hatte HD und meine Gelenke wollten auch nicht mehr so wie ich. Auch mein Futter wurde rationiert und ich durfte nach ärztlicher Anweisung nur noch Trockenfutter fressen.

So durfte ich nur noch zwei Hände Trockenfutter gemischt mit viel Obst und Gemüse fressen.

Am liebsten habe ich Gurke, Kohlrabi, Melone und Äpfel gefressen und wo andere Hunde als Leckerli Kauknochen und Schweineöhrchen bekamen, bekam ich Obst.

Aber ich wußte ja, sie meinen es alle nur gut mit mir und ich wollte doch noch viele schöne Jahre bei meinen Menschen bleiben.

Nun verrate ich euch noch ein Geheimnis. Da meine Menschen mich wegen meiner Gesundheit etwas knapp mit Futter gehalten haben, erntete ich nachts wenn alle schliefen einfach Kohlrabi und Blumenkohl vom Beet und Früchte vom Baum. Ach, hat das Spaß gemacht.

Im Juli/August 2010 durfte mich die Omi ein letztes Mal betreuen und ich konnte mit ihr 2 Wochen zusammen sein und mich verwöhnen lassen.

                                     

Im Oktober 2010 konnte ich dann nicht mehr, meine Kraft war zu Ende. Ich konnte einfach nicht mehr aufstehen.

Nur mit Hilfe meiner Menschen konnte ich mein Geschäft auf das angrenzende Feld machen.

Das Fressen viel mir schwer und ich lag nur doch da. Auch die Tierärztin konnte mir nicht mehr helfen.

So habe ich beschlossen, mich ganz allein wenn meine Menschen auf Arbeit sind, auf meine letzte große Reise zu begeben.

Ich habe ihnen die große Entscheidung abgenommen und als sie von Schule und Arbeit nach Hause kamen war ich schon friedlich entschlummert.

So habe ich mich am 13. Oktober 2010 auf meine letze große Reise begeben und bin nun bei Lacky und Nero im Regenbogenland.

                                            

                                                  

 

 

 

 

 

 

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